Ausstellungsreihe „Architektur im Ringturm“


© Wiener Städtische Versicherungsverein

Im Rahmen der Reihe „Architektur im Ringturm“ werden seit 1998 regelmäßig Architekturausstellungen gezeigt. Damit möchte der Wiener Städtische Versicherungsverein die Architektur jener Länder, in denen die VIG vertreten ist, einem breiten Publikum bei freiem Eintritt zugänglich machen. Begleitend zur Reihe sind auch zahlreiche Ausstellungskataloge erschienen, die beim Portier im Ringturm erworben werden können.

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

Tiflis/Georgien: Architektur am Schnittpunkt der Kontinente
10. März bis 27. April 2016

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Tiflis und seine vielfältige Architekturlandschaft und -geschichte, Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Die im 19. Jahrhundert nach europäischem Vorbild realisierten Gebäude, ebenso wie die sowjetische Architektur im 20. Jahrhundert und damit auch zahlreiche Bauten internationalen Formats, prägen noch heute das Stadtbild. Die Ausstellung setzt sich mit der genialen architektonischen Kreativität und dem fruchtbaren künstlerischen Nährboden, der sich auch aufgrund der gesellschaftlichen und politischen Unruhen entwickelte, auseinander und greift darüber hinaus die unterschiedlichen Strömungen auf, die sich seit dem Ende der Chruschtschow-Ära bis heute entfalteten.

„Ausgezeichnete Lebensräume – Der Bauherrenpreis 2015“
26. November bis 19. Februar 2016

Zum fünften Mal in Folge präsentiert der Wiener Städtische Versicherungsverein – Hauptaktionär der Vienna Insurance Group – in seiner „Architektur im Ringturm“-Reihe den Bauherrenpreis. Im Fokus der Ausstellung stehen die sechs Preisträgerprojekte aus Wien, Vorarlberg, Salzburg und Tirol: Fotos, Pläne und vor allem Modelle geben zusammen mit Textzitaten aus den Jurybewertungen einen Einblick in die Arbeitsweise der Architekturschaffenden und deren ausgezeichneten Resultate. Die aus den Bereichen Stadtgestaltung, Verkehrswege, Wohnen, Altenbetreuung, Energie und Wirtschaft prämierten Bauten zeichnen ein Bild des hohen Niveaus im aktuellen österreichischen Architekturgeschehen. 

Kroatische Inseln • Baukultur über Jahrhunderte
19. Juni bis 6. November 2015

Zwischen der Bucht von Rijeka im Norden und dem südlich-mediterranen Dubrovnik liegt – der östlichen Adriaküste vorgelagert – eine einmalige Inselwelt entlang eines zerklüfteten Küstenstreifens, wie es ihn weltweit nur selten gibt. Die rund 1.200 Inseln Kroatiens sind, in mehrere Gruppen unterteilt, als Kvarner-Inseln, Kornaten, Brijuni-Archipel, Dalmatinische Inseln, Šibenik-Archipel oder Elafiten vor Dubrovnik bekannt. Nur ca. 70 Inseln sind bewohnt. Die adriatische Inselwelt ist wegen ihrer natürlichen Schönheit, dem milden Klima und nicht zuletzt wegen ihres architektonischen Erbes ein beliebter Wohn- und Ferienort. Österreich verbindet mit Kroatien eine über mehrere Jahrhunderte gemeinsame Geschichte in der Habsburgermonarchie. Während dieser Zeit befanden sich die Inseln im südlichsten Kronland, dem Königreich Dalmatien, nach dem Vertrag von Campo Formio 1797 mit kurzen Unterbrechungen bis 1918 unter Österreichs Schirmherrschaft. Nicht zuletzt aus dieser Zugehörigkeit entwickelten sich erste touristische Aktivitäten. Die einzigartige Inselwelt Kroatiens und sein reiches architektonisches Erbe ist anlässlich der diesjährigen Ringturmverhüllung – „Sommerfreuden“ der kroatischen Künstlerin Tanja Deman – des Wiener Städtischen Versicherungsvereins im Ringturm zu sehen.

Donaumetropolen Wien • Budapest
Stadträume der Gründerzeit
21. April bis 5. Juni 2015

Kaum zwei andere Metropolen in Europa ähneln sich in so vielen Details wie Wien und Budapest. Die Zwillingsstädte der Gründerzeit werden beide auch Donaustadt genannt, Donaumetropole bzw. Königin der Donau. Ihre Ring- und Radialstraßen sehen auf den ersten Blick fast gleich aus. Die Burganlagen mit neobarocken Zubauten wecken Erinnerungen an die Doppelmonarchie unter Kaiser Franz Joseph, die Opernhäuser verweisen auf die Rivalität in der Gestaltung von Prachtbauten. Gleichzeitig sind auch Unterschiede sichtbar. Wien liegt neben der Donau, Budapest an ihr entlang. Die Ringstraße ist das Erbe des Großbürgertums und der Aristokratie, der Große Ring (Nagykörút) war eher von den aufstrebenden Mittelschichten getragen. Die Ungarn respektierten ihren König, wenngleich ihnen Königin Elisabeth näher stand. Die neue Ausstellung der Reihe „Architektur im Ringturm“ beleuchtet die angedeuteten feinen Unterschiede wie auch Ähnlichkeiten. Mit Hilfe der klassischen Stadtfotografie lädt die Ausstellung des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, Hauptaktionär der Vienna Insurance Group, die Besucher zu einem Reiseerlebnis in die Zeit der k.u.k. Monarchie ein.

Serbien
Stadt als regionaler Kontext für Architektur
18. Februar bis 2. April 2015

Die neue Ausstellung der Reihe Architektur im Ringturm des Wiener Städtischen Versicherungsvereins führt in den Südosten von Zentral- und Osteuropa, nach Serbien.
Geografisch gesehen gliedert sich Serbien in zwei Landschaftstypen, die durch die Sava-Donau-Linie geteilt werden. Der Norden ist geprägt vom Flachland, der Süden besticht durch seine abwechslungsreichen, gebirgigen Landschaften mit Hochebenen, Becken und Flüssen. Aus dem Nord-Süd-Verlauf ergeben sich im gemäßigten Kontinentalklima unterschiedliche, mikroklimatische Verhältnisse, die sich auch im Bauen als Kontext niederschlagen. Die Schau spannt einen Bogen von den Wegbereitern moderner Architektur in den 1920er und 1930er Jahren bis hin zur Bauproduktion zwischen 1945 und 1980 – einer Epoche, in der die Moderne als „staatstragende Stilrichtung“ etabliert wurde. Die baulichen Spezifika im sozialistischen Jugoslawien werden anhand zahlreicher Architekturbeispiele und Personenportraits herausgearbeitet, einige Beispiele der zeitgenössischen Szene stellen die Verbindung zur Gegenwart her.

Bauherrenpreis 2014
18. November bis 16. Jänner 2015

Jährlich seit 1967 verleiht die Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs den Bauherrenpreis und zeichnet Bauten aus, die durch ihre außergewöhnliche architektonische Gestaltung und Ausführung bestechen. Darüber hinaus leisten die prämierten Projekte – in intensiver Zusammenarbeit zwischen BauherrInnen und ArchitektInnen entstanden – einen positiven Beitrag zur Entwicklung des jeweiligen Umfelds. Bereits zum vierten Mal in Folge präsentiert der Wiener Städtische Versicherungsverein in seiner „Architektur im Ringturm“-Reihe den Bauherrenpreis und vermittelt ein Bild der zeitgenössischen Architekturlandschaft Österreichs.

In einem Vorverfahren haben neun Bundesländerjurien aus den 110 eingelangten Einreichungen jeweils bis zu vier Bauten nominiert. Aus diesen ermittelte die international besetzte Hauptjury nach Besichtigung von insgesamt 27 nominierten Projekten die sieben Preisträger. Durch diese Vorgehensweise wird jedes prämierte Projekt auch internationalen Maßstäben gerecht.

Mähren
Bauten • Menschen • Wege

23. Juli bis 5. September 2014

Die neue Ausstellung der Reihe „Architektur im Ringturm“ des Wiener Städtischen Versicherungsvereins setzt seine Reise fort und macht diesmal in der Tschechischen Republik und ihrer historisch bedeutsamen Region Mähren halt. Die Besonderheiten der mährischen Stadtensembles bilden den Mittelpunkt der Schau. Darüber hinaus wird der sogenannte Stadtorganismus als gesamtheitliches Werk thematisiert. Es wird gezeigt, wie die urbanen Strukturen die Zeit überdauerten und dabei lebenswert geblieben sind.

Ungarn
Bauten der Aufbruchszeit

26. März bis 2. Mai 2014
Die Reihe „Architektur im Ringturm“ des Wiener Städtischen Versicherungsvereins untersucht in ihrer neuen Ausstellung die Jahre des sogenannten „Sozialistischen Realismus“ in der Architektur Ungarns. Damit wird an die bereits thematisierte Analyse von Architektur unter totalitären Regimes angeknüpft. Bedingt durch neue politische Konstellationen kam unmittelbar nach der Wiederaufbauzeit in Budapest eine formale Doktrin zum Einsatz, die sich – aus Moskau kommend – mehr oder weniger ausgeprägt im architektonischen Entwurf niedergeschlagen hat. Obwohl kunsthistorisch nicht klar abgrenzbar, spricht man oft vereinfachend von den 1950er Jahren – eine Zeit, die heute insbesondere im Design- und Modebereich oft eine nostalgische Verklärung erfährt. Um die architektonische Vorgeschichte sowie den zeithistorischen Kontext zu vermitteln, wird die Periode mit all ihren kultur- und realpolitischen Eigenheiten dargestellt.
Spätmoderne Slowakei
Gebaute Ideologie

11. Februar bis 14. März 2014

Über das 20. Jahrhundert hinweg entstand die slowakische Architektur vorrangig unter nichtdemokratischen Regimes und stand daher oft im Spannungsfeld zwischen Moderne und Totalitarismus. Auch das architektonische Schaffen einer Reihe weiterer europäischer Staaten wie beispielsweise Italien, Spanien, kurzzeitig auch Österreich sowie Nationen des ehemaligen sowjetischen Einflussbereiches wurde durch ähnliche Umstände bestimmt. Diese Regimes initiierten, beeinflussten oder ermöglichten Werke, die eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen. Das Verhältnis zwischen Moderne und Totalitarismus sowie deren Widerspiegelung in der Architektur sind das Thema zweier aktueller Forschungsarbeiten an der Technischen Universität von Bratislava und Basis für die neueste Ausstellung der Reihe „Architektur im Ringturm“ des Wiener Städtischen Versicherungsvereins.


Presseaussendungen


Kalender

27. 6. 2016 - 23. 9. 2016

Die Prager Burg & Plečnik

Die Ausstellung widmet sich den architektonischen Besonderheiten der Prager Burg, im Mittelpunkt stehen die Arbeiten des Architekten Josef Plečnik.

Nachrichten

„PflegerIn mit Herz“ 2016

2016 sucht die Initiative „PflegerIn mit Herz“ zum fünften Mal Österreichs beste „PflegerInnen mit Herz“.

Eröffnungsevent anlässlich der Ringturmverhüllung 2016

Hochrangiges Publikum im Rahmen der Feierlichkeit des Wiener Städtischen Versicherungsvereins anlässlich der Fertigstellung der diesjährigen Ringturmverhüllung durch das Werk „Sorgenfrei“ des tschechischen Künstlers Ivan Exner.

Die Prager Burg & Plečnik

Ab 27. Juni präsentiert der Wiener Städtische Versicherungsverein die architektonischen Besonderheiten der Prager Burg – Eintritt frei!